| Geschichte des Bestandsbildners | Die Grafschaft Solms ist vermutlich schon in der Salier- oder frühen Stauferzeit in dem Raum um Burgsolms, dem Stammsitz des Grafenhauses, und die im 13. Jh. errichteten Burgen Braunfels und Königsberg entstanden.
Nachdem sich das Grafenhaus seit 1260 in mehrere Linien geteilt hatte, besaßen gegen Ende des Alten Reiches die Fürsten von Solms-Braunfels und die Grafen von Solms-Lich folgende Anteile an der ursprünglichen Grafschaft Solms:
Fürst zu Solms-Braunfels:
Amt Braunfels: Albshausen, Bonbaden, Braunfels, Burgsolms, Griedelbach, Kraftsolms, Kröffelbach, Laufdorf, Münchholzhausen, Nauborn (zum Teil), Neukirchen, Niederquembach, Niederwetz (zum Teil), Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Schwalbach, Steindorf und Tiefenbach.
Amt Leun: Leun, Niederbiel, Oberbiel.
Amt Greifenstein: Allendorf, Altenstädten, Aßlar, Bechlingen, Berghausen, Biskirchen, Bissenberg, Breitenbach, Daubhausen, Dillheim, Dreisbach, Edingen, Ehringshausen, Greifenstein, Greifenthal, Holzhausen, Katzenfurt, Kölschhausen, Niedergirmes, Niederlemp, Stockhausen, Ulm, Werdorf.
Graf zu Solms-Lich:
Amt Hohensolms: Ahrdt, Altenkirchen, Altenstädten, Bellersdorf, Bermoll, Blasbach, Erda, Hohensolms, Mudersbach, Oberlemp. |
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| Enthält | Urkunden und Urkundenabschriften, 1330-1813
Akten und Amtsbücher, (1351) 1450-1841: darunter ein Vasallenverzeichnis der Grafen von Solms aus dem Jahr 1450, Haus- und Familiensachen, Verordnungen, Grenzsachen, Kirchen- und Schulsachen, Gerichtsbücher und Protokolle des Amtes Greifenstein und der Landgerichte zu Lohe (bei Werdorf), Dillheim und Ulm, Steuer- und Rechnungssachen |
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