| Geschichte des Bestandsbildners | Das Amtsgericht Braunfels wurde am 1.10.1879 errichtet und dem Landgericht Limburg unterstellt. Es war Nachfolger der Gerichtskommission Braunfels (Abt. 248/2) und umfasste die Gemeinden Albshausen, Allendorf, Biskirchen, Bissenberg, Bonbaden, Braunfels, Burgsolms, Griedelbach, Kraftsolms, Kröffelbach, Laufdorf, Leun, Neukirchen, Niederbiel, Niederquembach, Oberbiel, Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Schwalbach, Stockhausen, Tiefenbach und den Gutsbezirk Altenberg. Am 1.10.1892 wurden die Gemeinde Allendorf dem Amtsgericht Ehringshausen (Abt. 469/35), die Gemeinden Laufdorf, Oberwetz und Schwalbach dem Amtsgericht Wetzlar (Abt. 469/36) zugewiesen. Am 1.5.1948 kam aus dem Amtsgerichtsbezirk Weilburg (Abt. 469/32) die Gemeinde Philippstein hinzu. Als am 1.7.1968 das Amtsgericht Braunfels aufgelöst wurde, kam Philippstein an das Amtsgericht Weilburg, die übrigen Gemeinden an das Amtsgericht Wetzlar. Gleichzeitig wurde in Braunfels eine Zweigstelle des Amtsgerichts Wetzlar errichtet, die für Grundbuch-, Nachlass- und Familiensachen, Zwangsvollstreckungen, Konkurse und Kirchenaustritte zuständig ist. |
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| Enthält | Akten: v.a. Zivilprozesse, 1852-1894, 1949, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 1847-1905, Vormundschaften, 1927-1960, Pflegschaften, 1890-1955, Güterrechtsregisterakten, 1903-1913, Familiengericht, 1928-1953. |
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