| Geschichte des Bestandsbildners | Lahn-Dill-Kreis
Am 1.1.1977 wurde der Kreis Wetzlar zusammen mit dem Dillkreis und dem Kreis Gießen zum neuen Lahn-Dill-Kreis vereinigt und Sitz der Kreisverwaltung wurde die gleichzeitig gebildete kreisfreie Stadt Lahn. Diese Gebietsreform wurde jedoch am 1.8.1979 wegen heftiger Proteste der Bevölkerung teilweise rückgängig gemacht. Seitdem bilden der frühere Landkreis Wetzlar sowie der frühere Dillkreis den Lahn-Dill-Kreis.
Dillkreis
Nach dem Anschluss des Herzogtums Nassau an Preußen wurden am 22. Februar 1867 die Ämter Herborn und Dillenburg zum Dillkreis vereinigt. Der Kreis umfasste folgende Städte und Gemeinden: Allendorf, Amdorf, Arborn, Ballersbach, Beilstein, Bergebersbach, Bicken, Breitscheid, Burg, Dillbrecht, Dillenburg, Donsbach, Driedorf, Eibach, Eibelshausen, Eiershausen, Eisemroth, Erdbach, Fellerdilln, Flammersbach, Fleisbach, Frohnhausen, Guntersdorf, Gusternhain, Haiern, Haiger, Haigerseelbach, Heiligenborn, Heisterberg, Herborn, Herbornseelbach, Hirschberg, Hirzenhain, Hohenroth, Hörbach, Langenaubach, Mademühlen, Mandeln, Manderbach, Medenbach, Merkenbach, Münchhausen, Nanzenbach, Nenderoth, Niederroßbach, Niederscheld, Oberndorf, Oberroßbach, Oberscheld, Odersberg, Offdilln, Offenbach, Rabenscheid, Rittershausen, Rodenbach, Rodenberg, Rodenroth, Roth, Schönbach, Sechshelden, Seilhofen, Sinn, Steinbach, Steinbrücken, Straßebersbach, Tringenstein, Uckersdorf, Uebernthal, Waldaubach, Wallenfels, Weidelbach und Wissenbach. Am 1. Oktober 1932 wurde der Dillkreis sowie der Kreis Biedenkopf zugunsten eines neu geschaffenen Kreises Dillenburg aufgelöst. Nach Protesten der Bevölkerung beider Kreise wurden diese am 1. Oktober 1933 wieder hergestellt. Der Dillkreis wurde dabei in seiner ursprünglichen Form wieder hergestellt und bestand bis 1976.
Kreis Wetzlar
Das Landratsamt Wetzlar entstand 1822 durch die Fusion der preußischen Kreise Wetzlar und Braunfels. Er umfasste folgende Städte und Gemeinden: Ahrdt, Albshausen, Allendorf, Altenkirchen, Aßlar, Atzbach, Bechlingen, Bellersdorf, Berghausen, Bermoll, Biskirchen, Bissenberg, Blasbach, Bonbaden, Brandoberndorf, Braunfels, Breitenbach, Burgsolms, Cleeberg, Daubhausen, Dillheim, Dorlar, Dornholzhausen, Dreisbach, Dutenhofen, Ebersgöns, Edingen, Ehringshausen, Erda, Espa, Fellingshausen, Frankenbach, Garbenheim, Greifenstein, Greifenthal, Griedelbach, Groß Altenstädten, Groß Rechtenbach, Hasselborn, Hermannstein, Hochelheim, Hörnsheim, Hohensolms, Holzhausen, Katzenfurt, Kinzenbach, Klein Rechtenbach, Kölschhausen, Königsberg, Kraftsolms, Kröffelbach, Krofdorf-Gleiberg, Krumbach, Laufdorf, Launsbach, Leun, Lützellinden, Mudersbach, Münchholzhausen, Nauborn, Naunheim, Neukirchen, Niederbiel, Niederkleen, Niederlemp, Niederquembach, Niederwetz, Oberbiel, Oberkleen, Oberlemp, Oberndorf, Oberquembach, Oberwetz, Odenhausen, Reiskirchen, Rodheim a. Bieber, Salzböden, Schwalbach, Steindorf, Stockhausen, Tiefenbach, Ulm, Vetzberg, Vollnkirchen, Volpertshausen, Waldgirmes, Weidenhausen, Weiperfelden, Werdorf, Wetzlar und Wißmar. Der Kreis Wetzlar gehörte bis 30. September 1932 als Exklave zur preußischen Rheinprovinz. Am 1. Oktober 1932 wechselte der Kreis zur preußischen Provinz Hessen-Nassau und bestand bis 1976. |
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