| Enthält | 1.)Auszüge aus dem Gerichtsbuch (liber judicii) der Stadt Wetzlar, Verzeichnis von Prozessen 1507-1512, 1507-1520, 1541-1552, 1554-1577, 1538-1577, 1510-1568
2.)Verzeichnis derer, die den Schöffenbrief beschworen haben, 1735-1801
3.)Repertorium der Urkunden der Großherzoglich Frankfurtischen Unterpräfektur und Mairie, wie auch des Friedensgerichts zu Wetzlar, die seit dem 20. März 1811 einregistriert wurden und der Stempeltaxe unterworfen sind, 1811
4.)Abgrenzung der Justiz und Polizei, 1817-1818
5.)Nachweisungen von zuerkannten und abgebüßten Gefängnisstrafen, 1827
6.)Bestrittene Ausgaben bei der Königlichen Stadtgerichtskommission und dem Stadtamt, 1818-1820
7.)22 verschiedene gerichtliche Akten geringem Umfangs (Klagen, Zeugenaussagen, Anwaltsvollmachten, Auskunftsersuchen)
Enthält:
Schultheiß von Gießen kommt nicht zum Peinlichen Halsgericht wegen der Pest in Gießen, 1564
Dr. Jost Heinzenberger von Wetzlar betreibt ein Verfahren gegen Garbenheim, 1588
Forderung der Margareta Johan Friederich Hormelkens Witwe an ihrer Schwager Johannes Keßler, 1651
Stadt Wetzlar bittet die nassau-saarbrückenschen Amtmänner und Räte in Gleiberg um Futter für Pferde der eingelegten Soldaten, 25. Januar 1622
Streit der hessischen Schuhmacher zu Marburg, Grünberg und Wetter mit den Schuhmachern zu Butzbach und Gießen wegen des Besuchs des Jahrmarkts zu Wetzlar 1570
Schreiben des Crafft Hüttenrodt, Schultheiß zu Allendorf an der Lumda, an Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar wegen Schwängerung der Tochter der Witwe Anna Ziegenhaut durch Johan Theißen 1608
Anna Kastel nimmt die ihrem Mann gegebene Vollmacht betr. Erbschaft zu Werblich in Flandern zurück 1608
Zeugenaussage betr. Bürger Phil. Wusch 1622
Oberst Andreas Kolb von Rendorf an Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar: er will wissen wie es sich mit der Ermordung des Fähnrichs verhält 1642
Stadt Wetzlar nimmt Joh. Dreuschen zum Anwalt des Wilhelm Knüttel gegen Philip Sontag 1565
Nachlass des Johan Cremscher 1612
Nachlass der zu Wetzlar verstorbenen Anna Geissler 1600
Herman Gryß, Rentmeister und Landschultheiß zu Braunfels, bittet die Stadt Wetzlar um ein Zeugenverhör in der Sache zwischen Tielgen, Wirt zu Burgsolms, gegen Schwartz Marxen und Caspar Loern 1592
Räte zu Braunfels an Bürgermeister und Rat der Stadt bitten einen Hospitalinsassen zum Zeugenverhör in einen Streit zwischen Laufdorf und Albshausen wegen der Mastung und Beholzungsrecht in einem Stück Wald, 1604
Egebertus Stippius , Pfarrer zu Willershausen, erteilt seinem Stiefsohn Johann Henrich Lombardium, Amts-Schultheiß zu Zwesten, Vollmacht betr. Erbschaft des Georg Ludwig Schäfer, Bürger und Bäcker zu Wetzlar, und dessen Ehefrau Elisabeth 1734
M. Hanß Merckens, Balbirer zu Leun, bittet den Grafen von Solms ihn beim Rat der Stadt Wetzlar zu einer Schuldforderung wegen des Verkaufs eines Pferdes an den Juden Lew zu verhelfen, 1670=handschriftlich notiert, genaue Datierung nicht ermittelbar
Schäfer Museler von Ulm, jetzt in Wetzlar, soll die Strafe für ??? eines Mädchens an die Eltern zahlen, 1575
Streit zwischen Hans Schreiner und Johannes Hertich und Consorten, beide von Nieder- und Oberbiel, wegen eines Ackers, 1617
Anklage des David Reif, 1695
Gesuch des Caspar Hornel zu Braunfels an Rat und Bürgermeister der Stadt Wetzlar, dass Theiß Deißberger die ausstehende Kleidung und Geld bezahle, 1605
Ermordung des Johan Theyssen durch Georg Seuss vor dem Silhöfer Tor, 1605
Witwe Barbara Zarxeins bittet um Nachsicht betr. Bezahlung des Schneiders Joh. Schwarz, 1639 |
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