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Graf Johann von Katzenelnbogen dankt der Gräfin Anna von Sayn für ihre Zusage zur Hochzeit (zu dem byslaffen) seines Sohnes in der kommenden Faßnacht und antwortet auf ihre Klagen wegen des ihren Hörigen auf dem Westerwald zugefügten Schadens und hinsichtlich des ihr und dem Isenburger zu Braunfels zugesagten Schiedstages, daß er und der Tr. Erzbischof einen Teil der Grafschaft Diez gemeinschaftlich besäßen, in welchem einige der Gerichte, Einwohner und Untersassen sich ihnen insofern ungehorsam erzeigt hätten, als sie sich weigerten, ihnen ihre Rechte und Renten zu weisen. Weil diese wegen solchen Ungehorsams bußfällig geworden seien, hätten er und der Erzbischof sie bestraft. Er halte das für berechtigt; sei sie anderer Meinung, wolle er ihr deswegen einen Schiedstag nicht verweigern. Was den ihr und dem Isenburger zu Braunfels zugesagten Schiedstag betreffe, so sei der Isenburger neulich bei ihm zu Darmstadt gewesen und habe wegen ihrer Irrungen mit ihm unterhandelt. Er (Graf Johann) habe geglaubt, daß er sie darüber entsprechend unterrichtet habe oder es jedenfalls in Kürze tun werde.

TitelGraf Johann von Katzenelnbogen dankt der Gräfin Anna von Sayn für ihre Zusage zur Hochzeit (zu dem byslaffen) seines Sohnes in der kommenden Faßnacht und antwortet auf ihre Klagen wegen des ihren Hörigen auf dem Westerwald zugefügten Schadens und hinsichtlich des ihr und dem Isenburger zu Braunfels zugesagten Schiedstages, daß er und der Tr. Erzbischof einen Teil der Grafschaft Diez gemeinschaftlich besäßen, in welchem einige der Gerichte, Einwohner und Untersassen sich ihnen insofern ungehorsam erzeigt hätten, als sie sich weigerten, ihnen ihre Rechte und Renten zu weisen. Weil diese wegen solchen Ungehorsams bußfällig geworden seien, hätten er und der Erzbischof sie bestraft. Er halte das für berechtigt; sei sie anderer Meinung, wolle er ihr deswegen einen Schiedstag nicht verweigern. Was den ihr und dem Isenburger zu Braunfels zugesagten Schiedstag betreffe, so sei der Isenburger neulich bei ihm zu Darmstadt gewesen und habe wegen ihrer Irrungen mit ihm unterhandelt. Er (Graf Johann) habe geglaubt, daß er sie darüber entsprechend unterrichtet habe oder es jedenfalls in Kürze tun werde.
Laufzeit[1422] Januar 6
Alte ArchivsignaturSA, Nachträge, Bd. 7
ZusatzinformationenRegest aus: Demandt, Regesten Katzenelnbogen Nr. 3088

Quelle: https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7301830
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