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Abt. 195.1

TitelHerzoglich Glücksburgisches Güterfideikommiss
Laufzeit1539-1934
KurzbeschreibungBuckhagen, Dollrott, Karlsburg (früher Gereby), Loitmark, Louisenlund, Olpenitz, Roest, Staun, Toestorf
BeschreibungDas Archiv des Herzoglich Glücksburgisches Güterfideikommisses ist ein Depositum im Eigentum der Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Hierfür ist eine schriftliche Erlaubnis zur Einsichtnahme im Landesarchiv erforderlich (Anschrift siehe unten). Die kleinere, staatliche Überlieferung umfasst vor allem Protokolle, die nicht Teil des Depositums und daher ohne besondere Auflagen benutzbar sind.
Geschichte des BestandsbildnersDas Güterfideikommiss der jüngeren Glücksburger Linie geht zurück auf den Landgrafen Karl von Hessen-Kassel (1744-1836). Am verwandtschaftlich verbundenen Hof in Kopenhagen erzogen, wurde er 1768 königlicher Statthalter in Schleswig und Holstein mit Sitz auf Schloss Gottorf. Schon 1772 entstand das Herrenhaus Louisenlund an der westlichen Schlei, benannt nach Karls Frau. Ab 1785 erwarb er weitere Güter, die auch in der Nähe der Schlei lagen, nun aber unweit Kappelns: Gereby, das ab 1807 Karlsburg hieß, Roest und Buckhagen. Für diese Güter bestimmte der Landgraf testamentarisch die Einrichtung eines Fideikommisses. Ziel einer solchen Maßnahme beim Adel war das Zusammenhalten des familiären Eigentums. Die Veräußerung einzelner Teile und damit die Zersplitterung des Eigentums sollte erschwert werden.
BestandsgeschichteDie Archivalien sind vor allem 1912, 1920 und 1937 herzoglicherseits an das Landesarchiv gegeben worden. 1951 und 1961 sowie später kamen einige Stücke hinzu. Andere gingen 1951 zurück an das herzogliche Archiv auf Schloss Glücksburg.
EnthältVorhanden sind Überlieferungen aus den schleswigschen Gütern (nicht aber des Schlosses Glücksburg) der jüngeren Linie der Glücksburger Herzöge, insbesondere zu Bienebek, Buckhagen, Dollrott, Grünholz, Hoffnungstal, Karlsburg (früher Gereby), Loitmark, Louisenlund, Olpenitz, Roest, Staun (1774 aus Bienebek verselbstständigt) und Toestorf.
FindmittelDas Depositum mit den Gliederungsgruppen I bis V ist bisher nur analog erschlossen.
Korrespondierende ArchivalienAuch zu einigen holsteinischen Besitzungen wie Gut Panker ist etwas Schriftgut vorhanden. Hier sei aber auf die entsprechenden eigenen Bestände verwiesen. Bei Panker ist es Abt. 124.29 des Landesarchivs, vor allem aber die Hauptüberlieferung auf Schloss Fasanerie bei Fulda in Hessen.
Umfang in lfd. M.25
BenutzungEine schriftliche Erlaubnis zur Einsichtnahme in das Depositum im Landesarchiv ist erforderlich. Diese Erlaubnis kann unter folgender Anschrift angefragt werden: Herzoglich Holstein-Glücksburgische Verwaltung Grünholz 24351 Thumby (Schwansen)
ZusatzinformationenZitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 195.1 Nr. 1

Quelle: https://arcinsys.schleswig-holstein.de/arcinsys/detailAction?detailid=b960
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