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211 N

TitelNachlass des Politikers Georg Fein; Familie Fein
KurzbeschreibungDer aus Helmstedt gebürtige Politiker Georg Fein (1803-1869) war zunächst um 1832 radikal-liberaler Journalist u. von 1833 bis 1869 als Emigrant im Ausland radikal-revolutionärer Demokrat, wo er sich in Geheimbünden u. Arbeitervereinen sowie später im Deutschen Nationalverein betätigte.
BeschreibungVorwort 1. Beschreibung des Bestandes a) Herkunft des Bestandes, Benutzungsbedingungen: Das vorliegende Familienarchiv (Umfang: 2,20 lfd. m.) wurde in den Jahren 1917 sowie 1925 bis 1926 von Mitgliedern der Familie Fein als Geschenk an das Landeshauptarchiv in Wolfenbüttel abgegeben (Zugang Nr. 118/25). Der Übereigner des Hauptteils des Bestandes, Landrichter a. D. Oskar Fein, formulierte in einem Brief an das Landeshauptarchiv am 4. Januar 1926 (36 Alt 78/3, Tagebuch-Nr. 404/25) folgende Benutzungsbestimmungen: „Betreffend die Bedingungen zur Benutzung des dem Landeshauptarchiv überwiesenen Materials möchte ich bestimmen, daß es nur zu wissenschaftlichen Zwecken benutzt werden darf und bei einer Bearbeitung jede persönliche Bloßstellung der Familienmitglieder zu vermeiden ist. Ich behalte mir und meinen direkten Nachkommen das Recht der jederzeitigen Einsichtnahme in den Nachlaß vor.“ Die Faszikel Nr. 1, 110 und 114 gelangten am 25.10.1917 als Geschenk von Fräulein Emilie Fein (wohl einer von 1841 – 1924 lebenden Tochter des braunschweigischen Kammerrates Carl Fein [1793 - 1853] aus Braunschweig in Archivbesitz. Der übrige Hauptteil des Familienarchivs war von 1869 bis 1925 im Besitz des Geheimen Baurats Alexander Fein (zuletzt wohnhaft in Köln, gest. 1923), einem Sohn des Professors Eduard Fein und somit Neffen des Demokraten Georg Fein. Laut Testament seines Onkels Georg Fein vom 25. April 1865 (Nr. 100) erhielt dieser Alexander Fein nach dem Tode des Testators 1869 die in dessen Besitz befindlichen „Familienpapiere“, d. h. das Familienarchiv, sowie dessen „eigene Schreibereien“, d. h. seinen persönlichen schriftlichen Privatnachlaß. Die dem Erben gleichfalls testamentarisch vermachten Tagebücher (vgl. Nr. 100) der Mutter des Testators, Friederike Fein (1781 – 1837), sind im vorliegenden Bestand nicht vorhanden. Auf Veranlassung des Landrichters Oskar Fein (gest. 28. Mai 1928) in Kassel wurde das Familienarchiv von der damaligen Besitzerin, der Witwe seines verstorbenen Bruders Alexander Fein, in Köln kurz vor deren eigenem Ableben (am 9.12.1925) an den eigens zur Übernahme herangereisten Wolfenbütteler Archivdirektor Dr. H. Voges im September 1925 übergeben und am 6. Oktober d. J. in das Landeshauptarchiv transportiert. Dieser stellte am Lagerungsort fest, daß der Besitzer das Familienarchiv „sorgsam … geordnet“ verwahrt hatte. Er hörte jedoch auch, daß bei Alexander Feins Umzug von Breslau nach Köln „ein Wagen voll derartiger geschriebener und gedruckter Papiere als Altmaterial“ fortgeschafft worden sei (u. a. Stammbücher, Gelegenheitsdrucke, Broschüren, Hochzeitszeitungen) [vgl. Übernahmevermerk in 36 Alt, 78/3]. Ein Zimmer, in dem angeblich umfangreiche Papiere lagerten, hat Dr. Voges bei der Archivalienübernahme 1925 nicht sichten können. Mit dem Familienarchiv zusammen übernahm er eine lebensgroße Gipsbüste des Professors Eduard Fein sowie „mehrere große gerahmte Ölbilder der Gebrüder Fein“. Mit den „Gebrüdern“ meinte Voges wohl Eduard und Georg [jun.] Fein. Insgesamt übernahm er drei „Bilder“. Diese Gegenstände sind z. Zt. im hiesigen Staatsarchiv nicht auffindbar bzw. nicht zu identifizieren und möglicherweise in das Braunschweigische Landesmuseum gelangt. Oskar Fein übersendete im Januar 1926 zwei Tagebücher (a. d. Jahren 1837 sowie 1841/42) von und Drucksachen betr. Georg Fein [jun.] an das Landeshauptarchiv. Im gleichen Jahre bittet er um Übersendung der „Feinschen Stammtafel“ (36 Alt 257, Tagebuch-Nr. 543/26), über die heute nichts weiteres mehr in Erfahrung gebracht werden kann (betrifft möglicherweise (?) VI Hs 10 Nr. 4 Bd. 1 Nr. 36). Im März 1926 sandte die Nachlaßverwalterin der inzwischen verstorbenen Witwe von Alexander Fein noch einige Fürstenhandschreiben (Faksimiles?) sowie Diplome für Familienmitglieder Fein mit einer Fotografie „betr. Dr. Georg Fein“ an das Landeshauptarchiv. Auch diese Fotografie ist hier vorerst nicht eindeutig zu ermitteln bzw. zu identifizieren. Nachweisbar sind gegenwärtig lediglich in der Gemäldesammlung des Staatsarchivs [50 A Slg]: - Porträt (Halbfigur) des Professors Eduard Fein (Stahlstich von C. Löffler, gerahmt, oval 26 x 21 cm), auf der Rückseite Übernahmevermerk von H. Voges 1925 (Fotografie in 211 N 119). - Fotografie (Halbfigur, sitzend) von Georg Fein [1803 – 1869] (oval 16 x 20 cm, gerahmt), rückseitig ebenfalls Übernahmevermerk von H. Voges 1925 (Fotografie davon in 211 N 102). - Porträt der Hofrätin Friederike Fein, geb. Gravenhorst [1781 - 1837] (zeitgenössisches Ölgemälde in Goldrahmen, Bruststück, 56 x 64 cm), auf der Rückseite Übernahmevermerk (Bleistift!) von H. Voges, Sept. 1925 (Fotografie in 211 N 118) [Duplikat bzw. Zweitoriginal dieses Porträtgemäldes noch in Privatbesitz vorhanden]. Weitere Bildnisse der Familie Fein befinden sich im Braunschweigischen Landesmuseum für Geschichte und Volkstum (vgl. Braunschweiger Genealogische Blätter, Nr. 1, Juni 1926, S. 7 sowie 211 N 119f; Braunschweigische Landeszeitung vom 30.11.1924 sowie Braunschweigische Staatszeitung vom 29.11.1924 [mit einer Beschreibung der von der Malerin Emilie Fein 1924 letztwillig dem Museum geschenkten Bilder]). Diese Bildnisse sind in einem Zettelkatalog des Landesmuseums verzeichnet. Zwei Porträts (Ölgemälde sowie Kohlezeichnung) des Kammerrats Carl Fein (1793 – 1853) im Braunschweigischen Landesmuseum sind in folgendem Ausstellungskatalog beschrieben: C. Römer: Regierung und Volk im 19. Jahrhundert, Braunschweig 1979, s. 19). Erwähnenswert ist vor allem auch ein dort verwahrtes Porträt von Dr. Georg Fein [sen.]. Ein in der Literatur 1934 als im Besitz des Landeshauptarchivs befindlich erwähnter Ehrendolch, den eine deutsche Gemeinde in Texas Georg Fein [jun.] schenkte, ist z. Zt. ebenfalls nicht auffindbar (vgl. Alt-Helmstedt, Beilage zum Helmstedter Kreisblatt, 16. Jg., Januar 1934, Nr. 1 [in 211 N 121]).
BestandsgeschichteAls Schenker des Bestandes ist der Landrichter Oskar Fein anzusehen (vgl. 36 Alt, 78/3), der offenbar als Stellvertreter der krankheitshalber nicht mehr handlungsfähigen Letztbesitzerin mit Archivdirektor Voges korrespondierte und die Benutzungsbedingungen vereinbarte. In Privatbesitz befinden sich heute noch zwei mit Inschriften versehene Gegenstände aus Georg Feins [jun.] Nachlaß (ein Silberbecher und eine Silberdose, ihm als „Kämpfer für … Licht“ und „Freiheit“ von Freunden in Cincinnati und Baltimore bei seinem Amerikaaufenthalt gewidmet). Im Jahr 1921 war in der Familie die Existenz von Georg Feins Nachlaß fast vergessen: glaubte Oskar Fein doch damals, daß dieser Anfang der siebziger Jahre bei einem Brand in der Wohnung seines Bruders Hugo vernichtet worden sei (Stadtarchiv Braunschweig: H VIII 1105). b) Inhalt und ursprüngliche Ordnung; Zusammensetzung; Fremdprovenienzen: Inhaltlich setzt sich der Bestand 211 N aus folgenden Teilen zusammen: 1) Restnachlaß von Dr. Georg Fein [sen.] (1755 – 1813), braunschweigischer Hofrat, Generalinspekteur der indirekten Steuern im Königreich Westphalen. 2) Restnachlaß von Friederike Fein (1781 – 1837), geb. Gravenhorst, Ehefrau des Vorgenannten, einer Jugendliebe des Staatsphilosophen Adam Müller [ihre ehemals vorhandenen Tagebücher sind heute verloren]. 3) Hauptnachlaß (persönlich, politisch, literarisch) des demokratischen Politikers Georg Fein [jun.] (1803 – 1869): vom Umfang und Wert her der bei weitem wichtigste Teil des Bestandes (Umfang: 1,50 lfd. m. mit rd. 5000 Blättern). 4) Nachlaßreste von folgenden Bekannten bzw. Freunden Georg Feins [jun.]: J. H. Garnier (1800 – ca. 1856), H. Harring (1798 – 1870), G. Kombst (1806 – 1846). 5) Restnachlaß von Professor Dr. jur. Eduard Fein (1813 – 1858), Bruder Georg Feins [jun.]. 6) Nachlaßrest von Carl Fein (1793 – 1853), herzogl. braunschweigischer Kammerrat, Bruder von Georg und Eduard Fein. 7) Nachlaßrest von Hugo Fein (1845 – 1872), Sohn von Prof. Eduard Fein, Ingenieur in Württemberg. 8) Varia betr. sonstige Familienmitglieder und verwandte Familien (u. a. Nachlaßsplitter von Alexander und Oskar Fein). 9) Im Staatsarchiv Wolfenbüttel seit 1980 zusammengestellte Materialien (Nr. 102, 120 – 122). Vor der Verzeichnung war der Bestand bis zum Jahre 1977 in acht Paketen aus braunem Packpapier verpackt, die von Nr. 1 bis 14 durchnummeriert waren, wobei die Nummern 6 bis 12 fehlten. Diese Pakete waren – offenbar vom Eigentümer Alexander Fein – formiert und beschriftet worden (= Aufschrift mit Inhaltsangabe und teilweiser Angabe der Blattzahl) und enthielten jeweils einzelne Personalselekte betr. die verschiedenen Familienmitglieder (= im wesentlichen Personalia und Korrespondenzen). Im Landeshauptarchiv ist dann zu unbekannter Zeit an wenigen Stellen des Bestandes eine Grobsortierung versucht, aber nicht durchgeführt worden (vermutlich von Archivrat Dr. Schattenberg, der eine Fein-Biographie schreiben wollte). Ob vom Landeshauptarchiv Veränderungen in der Ordnung bzw. Schichtungsstruktur des Bestandes vorgenommen worden sind bevor Dr. A. Suchel den Nachlaß Georg Fein im Jahr 1940 benutzte, ist nicht mehr festzustellen. Ursprünglich hatte der Bestand die Archivsignatur „Historische Handschriften: Georg Fein“. In der ungedruckten Beständeübersicht Band II des Staatsarchivs [1962] wurde der Bestand bis 1977 unter der Bezeichnung „Nachlaß Hofrat Georg Fein, westphälischer Domänendirektor“, geführt. Die im Nachlaß Georg Feins [jun.] befindlichen Fremdprovenienzen sind ihm wahrscheinlich auf natürlichem Wege zugekommen. Das Originalmanuskript von J. H. Garnier über Kaspar Hauser (Nr. 57) war um 1859 mitsamt den zugehörigen „Belegen (Originalbriefen von Dritten etc.)“ in Feins Besitz (Nr. 57: Broschüre von Broch, 1859, S. 59). G. Kombst hat seinem Freunde Fein seinen schriftlichen Nachlaß 1842 testamentarisch vermacht (Nr. 46; Kombsts Testament lagert im Scottish Record Office in Edinburgh). Offenbar war Fein aber nur an einem Teil von Kombsts literarischem Nachlaß interessiert, der dann auch nur teilweise an ihn gelangte (Nr. 71 Bl. 21; Nr. 21 Bl. 16 ff., Bl. 37 ff.). Mit H. Harring war Fein zeitweise eng befreundet, wodurch die Harring-Papiere (dabei Briefe von Mazzini!) im Nachlaß Fein eine Erklärung finden könnten.
EnthältFamilie Fein; privater u. politischer Hauptnachlass Demokrat Georg Fein
LiteraturAllgemeine Deutsche Biographie, Bd. 6, 1877, S. 605 ff. [Eduard und Georg Fein] Allgemeine Zeitung [Augsburg], außerordentliche Beilage vom 8. März bis 5. April 1838 (Nr. 126-135, 142-145, 166-167, 174-175, 181-182, [185-186]: unter der Überschrift „Radicales Portfolio“ Abdruck von zehn Briefen von G. Kombst an Georg Fein (aus der Zeit vom 29.5.1835 bis 3.4.1836), die in Basel beschlagnahmt worden waren und nach Wien an das Österreichische Kabinett geschickt wurden (vgl. 211 N 46 Bl. 56c) Baselland vor 150 Jahren. Wende und Aufbruch. Neun Beiträge mit Chronologie der Basler Wirren und der Eidgenössischen Regenerationszeit …, Liestal 1983, S. 136 ff. (und passim) [mit Quellen- und Literaturhinweisen zu Fein] Brugger, Otto: Geschichte der deutschen Handwerkervereine in der Schweiz 1836 – 1843, Bern und Leipzig 1932 [u. a. S. 200: Literaturhinweis auf Brief von Simon Schmidt an Fein] Foerster, Cornelia: Der Preß- und Vaterlandsverein von 1832/33, Trier 1982 Gerlach, Antje: Deutsche Literatur im Schweizer Exil. Die politische Propaganda der Vereine deutscher Flüchtlinge und Handwerksgesellen in der Schweiz von 1833 bis 1845, Frankfurt/M. 1975 [mit Quellen- und Literaturhinweisen zu Fein; materialreiche Kurzbiographien der Akteure (darunter auch Fein)] Glossy, Karl: Literarische Geheimberichte aus dem Vormärz, Teil 1 – 2 [Bd. 1 - 3], Wien 1912 (Nachdruck Hildesheim 1975) [mit Kurzbiographie von Fein] Gruner, Erich: Die Arbeiter in der Schweiz im 19. Jahrhundert, Bern 1968 [S. 286: Literatur zu Fein und Kurzbiographie] 1832 – 1982. Hambacher Fest. Freiheit und Einheit. Deutschland und Europa. Eine Ausstellung des Landes Rheinland-Pfalz zum 150jährigen Jubiläum des Hambacher Festes, Neustadt a. d. Weinstraße 1982 (4. verb. u. erw. Aufl. 1988 unter dem Titel „Hambacher Fest 1832“ [mit Index] Heine, Heinrich: Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke, hrg. von M. Windfuhr, Bd. 16, Hamburg 1997, S. 431: 10 Stellennachweise im Register betr. Fein Hüls, Elisabeth: Johann Georg Wirth (1798-1848). Ein politisches Leben im Vormärz, Düsseldorf 2004 [S. 602: Sehr viele Stellennachweise im Personenregister] Leonard, Heinrich: Dr. Georg Fein, ein Vorkämpfer der deutschen und schweizerischen Arbeiterbewegung (in: Rote Revue, Sozialistische Monatsschrift, hrsg. von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz, Zürich 11. Jg., Heft 11/12, Juli/August 1932, S. 350 – 381) [Heranziehung der gedruckten Literatur und einiger Archivalien, einseitige Wertung aus rein marxistischer Sicht, in der Chronologie und bei vielen Fakten ungenau] Marr, Wilhelm: Das Junge Deutschland in der Schweiz. Ein Beitrag zur Geschichte der geheimen Verbindungen unserer Tage, Leipzig 1846, S. 224 – 264 [u. a. Abdruck von Briefen Feins aus dem Jahre 1844] Oppermann, Otto: Georg Fein, ein Politiker der burschenschaftlichen Linken (in: Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Burschenschaft und der deutschen Einheitsbewegung, hrsg. von Hermann Haupt, Bd. 1), Heidelberg 1910, S. 240 – 279 [mit Abdruck von Briefen Georg Feins an den Burschenschaftler Joseph Gerhard Compes (1810 – 1887) [später Abgeordneter in der Paulskirche, Advokat] aus dessen Nachlaß; auf S. 241 Nachweis der älteren Literatur betr. Fein (G. Freytag, 1872; C. v. Glümer, 1904; Hoffmann von Fallersleben, 1892; Treitschke 1894; usw.)] Rückhäberle, Hans Joachim (Hrg.): Bildung und Organisation in den deutschen Handwerksgesellen- und Arbeitervereinen in der Schweiz. Texte und Dokumente zur Kultur der deutschen Handwerker und Arbeiter 1834 – 1845, Tübingen 1983 Schieder, Wolfgang: Anfänge der deutschen Arbeiterbewegung. Die Auslandsvereine im Jahrzehnt nach der Julirevolution von 1830, Stuttgart 1963 [mit umfangreichem weiterführenden Literatur- und Quellenverzeichnis; im Personenregister Georg Fein und viele seiner Korrespondenzpartner aufgeführt] Schlegel, Wolfgang: Die Affäre Fein. Die Ausweisung von Wirths stellvertretendem Redakteur (in: W. Rothley/M. Geis [Hrg.]: Schon pflanzten sie frech die Freiheitsbäume. 150 Jahre Hambacher Fest, Neustadt an der Weinstraße 1982, S. 185 – 195, 386 f.) Schmidt, Heinrich: Die deutschen Flüchtlinge in der Schweiz und die erste deutsche Arbeiterbewegung 1833 – 1836, Zürich 1899 Schraepler, Ernst: Handwerkerbünde und Arbeitervereine 1830 – 1853. Die politische Tätigkeit deutscher Sozialisten von Wilhelm Weitling bis Karl Marx, Berlin – New York 1972 [mit umfangreichem Literatur- und Quellenverzeichnis sowie Kurzbiographien] Urner, Klaus: Die Deutschen in der Schweiz. Von den Anfängen der Kolonienbildung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges, Frauenfeld u. Stuttgart 1976 [S. 656 Kurzbiographie von G. Fein mit Literatur- und Archivquellen-Hinweisen, nach S. 160 Abbildung eines Fein-Porträts (= Lithographie von A. Gysin); detaillierte Darstellung der deutschen Vereine, Emigranten usw. mit Literatur- und Quellennachweisen] Valentin, Veit: Geschichte der deutschen Revolution von 1848 – 1849, Köln – Berlin 1977, Bd. 2, S. 334 f. [u. a. Abdruck eines wichtigen Fein-Briefs vom 22.11.1848, dessen Original im Bundesarchiv/Außenstelle Frankfurt/M. jetzt nicht mehr auffindbar ist; Nachrichten auch über Eduard Fein] Venedey, Hermann: Jakob Venedey, Darstellung seines Lebens u. seiner politischen Entwicklung bis zur Auflösung der ersten deutschen Nationalversammlung (Diss. Freiburg 1927), Stockach 1930 [mit Abdruck von Briefen Georg Feins] Waschipki, Anita: Die Bücherschenkung von Georg Fein an die Kantonsbibliothek Baselland in den Jahren 1849 und 1852, Liestal 1988 (Schweizer bibliothekarische Diplomarbeit) [masch.-schr. vervielfältigt] Weber, Rolf: Kleinbürgerliche Demokraten in der deutschen Einheitsbewegung 1863 – 1866, Berlin 1962 Weisz, Leo: Die Redaktoren der Neuen Zürcher Zeitung bis zur Gründung des Bundesstaates 1780-1848, Zürich 1961 [S. 153-167 Kapitel „Georg Fein“ mit biographischem Überblick und Porträt; Textabdruck von 3 Artikeln Feins in der Neuen Zürcher Zeitung vom 18.12.1833, 3.5. und 4.6.1834. – S. 170-189 Kapitel „G. Kombst“ mit Nachrichten (passim) über G. Fein] Wiltberger, Otto: Die deutschen politischen Flüchtlinge in Straßburg von 1830 – 1849, Berlin und Leipzig 1910 Zeitungen: Georg Fein wurde zu Lebzeiten öfter in Zeitungen erwähnt oder behandelt (insbesondere 1832, 1845), worüber sich im Nachlaß „versteckt“ verstreute Hinweise finden (z. T. mit genaueren Nachweisen der Zeitungstitel, Erscheinungsdaten usw.); vgl. auch unten unter „Nachrufe“.
Umfang in lfd. M.1,5
ZusatzinformationenAbgeschlossen: Nein
BezeichnungHelmstedt, Stadt [Wohnplatz]
Zeit von1
Zeit bis1
Objekt_ID1235
Ebenen_ID1
Geo_ID1-1235
LinkHelmstedt, Stadt [Wohnplatz ]

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