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| Titel | Kreis Pinneberg |
|---|---|
| Laufzeit | 1814-1970 |
| Geschichte des Bestandsbildners | Der preußische Landkreis Pinneberg wurde durch die Verordnung über die Organisation der Kreis- und Distriktsbehörden sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein vom 22. September 1867 gebildet. Er setzte sich zusammen aus der Herrschaft Pinneberg, der Grafschaft Rantzau, dem Kloster Uetersen (mit Ausnahme des Patrimonialgutes Horst und der Vogtei Krempdorf), den adligen Gütern Haselau, Haseldorf, Hetlingen und Seestermühe sowie dem Kanzleigut Flottbek, Sitz der Kreisverwaltung wurde der Flecken Pinneberg, der 1875 Stadtrechte erhielt. |
| Bestandsgeschichte | Die systematische Aussonderung archivwürdigen Schriftgutes bei der Kreisverwaltung wurde 1984 durch das Landesarchiv in Angriff genommen und im folgenden Jahr, nach Einrichtung des Kreisarchivs Pinneberg, durch den ersten Kreisarchivar Herrn Paul Thiede fortgeführt. Der weitaus größte Teil der Aktenüberlieferung aus der Zeit vor 1945 war damals bereis verloren, in den meisten Ämtern der Kreisverwaltung konnten nur noch vereinzelte Überlieferungsreste ermittelt werden. Nachdem 1984/85 bereits drei kleinere Aktenübernahmen erfolgt waren (Acc. 98/1984, Acc. 6/1985, Acc. 33/1985), gelangte 1993 die Hauptmasse der Akten und 1997 eine kleinere Nachlieferung in das Landesarchiv (Acc. 83/1993, Acc. 143/1997). |
| Findmittel | Gedrucktes Findbuch: Veröffentlichungen des Schleswig-Holsteinischen Landesarchivs Nr. 81. |
| Korrespondierende Archivalien | Zugehörige Karten befinden sich in Abt. 402 A 17 (siehe Bestandsgruppe "Karten und Bilder"). |
| Umfang in lfd. M. | 52 |
Quelle: Original-Eintrag im Arcinsys · 🖨️ Druckansicht · ⭐️ Merken